10er Ball

  • Übungsform

    Team vs. Team

  • Schwerpunkte

    Koordination & Motorik, Physische FĂ€higkeiten, Zusammenarbeit & Teamwork

  • Dauer

    5 - 8 Minuten

  • Alter

    ab 12 Jahre

  • Kraft

  • Ausdauer

  • Schnelligkeit

  • Koordination

  • AgilitĂ€t

  • Hilfsmittel

  • 1x kleiner Ball
  • 2x kleiner Ball (Variante)
  • Vorbereitung

  • Hoher Aufwand - 2min.
  • Regelwerk

  • Komplex - 5min.

Aufbau

Es werden zwei gleichgroße Teams gebildet. Die Temas können zur Unterscheidung entweder einmal mit Gi und einmal ohne Gi gegeneinander antreten oder ein Team dreht den GĂŒrtel zur Seite. Eine Einteilung nach GĂŒrtelfarben wĂ€re ebenfalls denkbar.

Alle Teilnehmer verteilen sich frei auf der ganzen MattenflÀche.

Ein Ball wird vom Trainer zum Einwurf bereitgehalten.

Besondere Merkmale

Die IntensitĂ€t bzw. der Schwierigkeitsgrad bei zehn BallpĂ€ssen ist höher bzw. schwieriger als bei dem Ă€hnlichen Spiel “5er Rugbyball”. Die Spieldauer eines Durchgangs ist lĂ€nger und es stellt sich nicht so schnell ein Erfolg bzw. Teamsieg ein. HierfĂŒr muss im Team hĂ€rter sowie koordinierter gearbeitet werden.

Ziel

Der Trainer bringt den Ball durch Einwurf ins Spiel. Beide Teams mĂŒssen versuchen den Ball zu ergattern und sich zehnmal ohne Unterbrechung zuzuwerfen.

Aufgabe jedes Teams ist es, den Ball innerhalb der eigenen Mannschaft 10x hin- und herzuwerfen ohne dass dieser auf den Boden fĂ€llt oder vom gegnerischen Team berĂŒhrt wird. FĂ€llt der Ball auf den Boden oder wird er von einem anderen Team der Ball berĂŒhrt, so muss von vorne gezĂ€hlt werden.

Es gibt drei Wurfvarianten:

  • Der Ball darf nicht an die Person zurĂŒckgeworfen werden, von dem man den Ball erhalten hat. Es muss immer ein neuer Mitspieler gesucht werden.
  • Ein Team darf sich den Ball zuwerfen, wie sie möchten. Demnach sind auch RĂŒckpĂ€sse erlaubt.
  • Es darf nicht nur geworfen werden, sondern auch der Ball an Mitspieler ĂŒbergeben werden.

Die Teilnehmer dĂŒrfen zwar den Ball berĂŒhren, aber keinen der anderen Spieler. Auch nicht die eigenen Teamkollegen.

Gewonnen hat das Team, das sich als erstes den Ball 10x zugeworfen hat. Das Siegerteam darf dem Verliererteam eine Aufgabe ĂŒbertragen wie Beispielsweise 10x LiegestĂŒtzen, 10x Sit-Ups usw.

Danach wird ein neuer Durchgang gestartet, bei dem das Verliererteam den Ball zum Start bekommt.

    Varianten

  • Kumi-kata

    In dieser Spielrunde dĂŒrfen alle Teilnehmer gegenseitig festhalten, allerdings nur kurzfristig. Langes Festlegen von Spielern etc. hemmt in der Regel den Spielfluss – hier muss der Trainer immer wieder eingreifen und Verkeilungen lösen. Das betrifft insbesondere die Spieler, die nicht im Ballbesitz sind. Hier verharren die Spieler oft im Bereich “Ringen & Raufen” und verlieren damit den Fokus mit den 10 Ballkontakten aus den Augen.

    WĂŒrger, Hebel und WĂŒrfe sind nicht erlaubt.

  • Judo-Ball

    Derjenige, der den Ball in den HĂ€nden hĂ€lt, darf mit einer Judotechnik geworfen werden. Die WĂŒrfe sollten wie immer kontrolliert ausgefĂŒhrt werden. Wenn der Ball abgegeben wurde oder aus der Hand gefallen / geschlagen wurde, darf die Person nicht mehr geworfen werden.

  • Doppelball

    Es sind zwei BĂ€lle im Spiel und damit wird der Spielverlauf dynamischer. Die Übersicht zu behalten, ist nicht einfach, zumal auch ein Team beide BĂ€lle besitzen kann. Jeder Ball wird separat angezĂ€hlt und damit können auch die Ballkontakte summiert werden.