Uki-otoshi

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Schwebehandzug

Beim Uki-otoshi (Schwebehandzug) zieht Tori Uke nach schrĂ€g rechts vorne aus dem Gleichgewicht. Durch den Zug der Arme nach schrĂ€g links unten (dabei kann Tori auf sein linkes Knie gehen), wird Uke ĂŒber die Spitze seines rechten Fußes geworfen.

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Uki-otoshi

(Schwebehandzug)

Technikbeschreibung

Tori und Uke stehen sich in der natĂŒrlichen Grundstellung (Shizen-hontai) gegenĂŒber. Uke beginnt, den rechten Fuß vorzustellen und Tori mit Rechtsgriff zu fassen.
Tori nutzt diese Gelegenheit und macht, beginnend mit dem linken Fuß, einen Nachstellschritt nach hinten, fasst von sich aus in Rechtsauslage und zieht Uke nach vorne, um ihn aus dem Gleichgewicht zu bringen. Um seine StabilitĂ€t zu bewahren, reagiert Uke auf Toris Zug und macht, beginnend mit dem rechten Fuß, einen Nachstellschritt nach vorne.
Tori macht erneut, beginnend mit dem linken Fuß, einen Nachstellschritt nach hinten und zieht Uke wiederum nach vorne, um ihn aus dem Gleichgewicht zu bringen. Um seine StabilitĂ€t zu bewahren, reagiert Uke auf Toris Zug und macht, beginnend mit dem rechten Fuß, wiederum einen Nachstellschritt nach vorne.
Tori zieht Uke noch einmal, so wie zuvor, nach vorne. In dem Moment, in dem Uke als Reaktion auf Toris Zug mit dem rechten Fuß nach vorne kommt, wirft Tori ihn, indem er ihn nach vorne aus dem Gleichgewicht bringt, seinen linken Fuß plötzlich weit nach hinten setzt, das linke Knie etwas links von der Linie hinter seinem rechten Fuß auf die Matte setzt (wobei der linke Unterschenkel einen Winkel von etwa 30-45° Grad zu der Linie hinter dem rechten Fuß bildet) und ihn dann durch starken Zug mit beiden HĂ€nden in einer Bewegung von Uke aus gesehen nach vorne zu Fall bringt.
Mit der rechten Fußspitze als Drehpunkt fĂ€llt Uke in einer großen Rotationsbewegung nach vorne zu Boden.

Bei dieser WurfausfĂŒhrung vergrĂ¶ĂŸert Tori beim ersten und zweiten Schritt nach hinten den Abstand zu Uke, indem er diese beiden Schritte jeweils etwas grĂ¶ĂŸer als Uke macht, und bringt dabei Uke nach rechts vorne von der Matte hoch aus dem Gleichgewicht. Beim dritten Schritt taucht Tori in dem Augenblick, indem Ukes Gleichgewicht ausreichend gebrochen ist, nach unten weg, bringt das Knie auf die Matte und wirft Uke durch Ziehen nach unten.
Tori macht drei Schritte nach hinten, bei denen er Uke nach vorne zieht. Die Idee dabei ist, diese Schritte jeweils etwas grĂ¶ĂŸer als die von Uke zu machen und so den Abstand zu Uke zu vergrĂ¶ĂŸern, um disen schrĂ€g nach vorne aus dem Gleichgewicht zu bringen.
Es ist wichtig, dass Tori dann, wenn er den aus dem Gleichgewicht gekommenen Uke zu Boden zieht, zusammen mit dem Zug auch die Kraft ausnutzt, die entsteht, wenn er mit dem Körper herunter auf das linke Knie geht. Dabei darf Tori mit den HĂ€nden keine kreisförmige Drehung machen, sondern muss die Kraft etwa im Bereich der linken HĂŒfte bĂŒndeln und krĂ€ftig und scharf zu Boden ziehen.

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