HĂŒfttechniken

Koshi-waza

Zu Koshi-waza (HĂŒftwĂŒrfen) werden alle Techniken gezĂ€hlt, bei denen die entscheidende Wurfarbeit durch Toris HĂŒfte erfolgt. Hierbei kann zwischen unterschiedlichen Prinzipien differenziert werden Ausheben, Verwringen, Eindrehen (siehe weiter unten).

    Hane-goshi

    Harai-goshi

    Koshi-guruma

    O-goshi

    Sode-tsurikomi-goshi

    Tsuri-goshi

    Tsurikomi-goshi

    Uki-goshi

    Ushiro-goshi

    1 - 9 von 10 EintrÀgen

ausheben

Ausheben

Tori stellt mit gebeugten Beinen mit seiner HĂŒfte Kontakt zu Ukes Rumpf her. Durch Beinstreckung, HĂŒfteinsatz und Armzug wird Uke ausgehoben und geworfen. Damit Uke den Wurfeingang nicht durch Blockieren mit der HĂŒfte verhindern kann und Tori beim Wurfeingang nicht nach hinten kippt, ist ein Brechen des Gleichgewichts nach vorne erforderlich. Weiterhin zielen Zug und Druck beim Gleichgewichtsbrechen darauf ab Uke zu strecken, um engen Körperkontakt zu ermöglichen und beim Abbeugen des Oberkörpers ein Ausheben zu bewirken.

    Typische Fehler:

  • Wurfeingang mit gebeugtem / abgeknickten Oberkörper
  • Gleichgewicht nicht ausreichend gebrochen
  • fehlender HĂŒftkontakt und bereits gestreckte Beine

verwringen

Verwringen

Tori stellt mit seiner HĂŒfte Kontakt zu Ukes Rumpf her. Durch eine starke Verwringung (gleichzeitige Rotation um die Körperquer- und LĂ€ngsachse) im Oberkörper, verbunden mit einer Kopfdrehung und Armzug wird Uke geworfen.

    Typische Fehler:

  • Uke wird nicht richtig bzw. ausreichend verwringt
  • Fehlende Koordination zwischen Quer-/LĂ€ngsachse und Armzug

eindrehen

Eindrehen

Tori stellt durch einen Platzwechsel und der Drehbewegung im Oberkörper Seite-Bauch-Kontakt oder RĂŒcken-Bauch-Kontakt zu Uke her. Mit diesem Kontakt wird durch Armzug, Weiterdrehen und/oder Ausheben geworfen.

    Typische Fehler:

  • keine ausreichende Eindreh-/ Rotationsbewegung
  • Gleichgewicht nicht ausreichend gebrochen
de_DEDeutsch